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Museum Casa Buonarroti


Casa Buonarroti
Via Ghibellina, 70 - tel.055 241752


Madonna col Bambino
Museum und Monument, Ort der Erinnerung und der Verherrlichung des Genies von Michelangelo, und zugleich prunkvolles barockes Gepränge und Ausstellung der prächtigen Kunstsammlungen der Familie — die Besichtigung des Hauses Buonarroti ist eine der besonders seltenen Gelegenheiten in der reichhaltigen Museumswelt von Florenz; dieses bietet in erster Linie das aufregende Erlebnis, zwei berühmte Marmorrehefs zu bewundern, Meisterwerke der ganz frühen Jugend Michelangelos, die Madonna deila Scala, eindringliches Zeugnis des leidenschaftlichen Studiums von Donatello, und die Battaglia dei Centauri (Schlacht der Zentauren), vielsagendes Zeichen einer nie abgeschwächten Liebe zur klassichen Kunst. Doch nicht weniger bedeutsam ist für den Besucher, der durch das Tor in das Gebäudes aus dem 17. Jh in der via Ghibellina eintritt, die Werke Michelangelos in die jahrhundertealten Geschichte der Familie Buonarroti eingebettet zu sehen, welche unvergleichlich große Investitionen tätigte und Opfer brachte, um den Wohnsitz zu vergrößern und zu verschönern, um dessen kostbares kulturelles Erbe zu bewahren (darunter die Sammlung von Zeichnungen aus der Hand Michelangelos, die aus zweihundertundfünf wertvollen Blättern besteht, das bedeutende Archiv und die Bibliothek), und um dort seltene Kunstsammlungen aufzubewahren:

Holzmodell fur die Fassade San Lorenzo
Gemälde, Skulpturen, Majoliken, archäologische Fundstücke, die heute in den beiden Etagen des Museums betrachtet werden können. In einem eigens ausgestatteten Saal werden im Rotationsverfahren kleinere Einheiten der Sammlung von Zeichnungen Michelangelos ausgestellt. Die Bedeutung des Hauses Buonarroti erschöpft sich daher nicht in der Zelebrierung einer einzigartigen Persönlichkeit wie Michelangelo, auch wenn zu den Werken und Belegstücken, die hier über ihn ausgestellt sind, Schenkungen hinzukamen, die den Umfang und Wert des Familienvermögens noch vergrößerten, sowie Leihgaben aus anderen florentinischen Museen: So etwa der Crocifissoo di Santo Spirito (Gekreuzigte von S. Spirito), den die neuere Kritik Michelangelo zuschreibt, die beiden Noli nie tangere (Darstellung der Auferstehungsszene `Berühre mich nicht`) aus dem 16. Jh, die aus dem verlorengegangenen Karton (Entwurfszeichnung) Michelangelos herrühren;

Michelangelo - Lottatori
das Modello ligneo per la facciata di San Lorenzo (Holzmodell für die Fassade der Kirche San Lorenzo), der Dio fluvtale (Flußgott), eine Vorlage für eine nie ausgeführte Statue, die für die Neue Sakristei vorgesehen war. Die Idee, ein prunkvolles Gebäude zum Ruhme der Familie und vor allem des großen Ahnen zu schaffen, geht auf Michelangelo Buonarroti den Jungen zurück, eine außergewöhnliche Figur eines Literaten und kulturellen Organisators, der ab 1612 über etwa dreißig Jahre hinweg in dem Gebäude, und insbesondere in der "Galerie" und den drei folgenden Sälen, die größten damals m Florenz tätigen Künstler arbeiten ließ, von Empoli bis Passignano, von Artemisia Gentileschi bis Pietro da Cortona, von Giovanni da San Giovanni bis Francesco Furini und dem jungen Jacopo Vignali. In diesen prächtigen Sälen stellte Michelangelo der Junge die kostbarsten Stücke seiner Sammlung auf: Unter anderem den Karton von Michelangelos Madonna con Bamblno (Madonna mit dem Kinde) und die Altarpredelle mit Storie di San Nicola (Geschichten von St. Nikolaus), einem Meisterwerk von Giovanni di Francesco, Anhänger von Domenico Veneziano...... vom Text ` Museen und Galerien von Florenz und seiner Umgebung ` ( Apt Florenz )

Casa Buonarroti ... Mehr Informationen .. Casa Buonarroti



   
 
 
         
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