Fiesole und die Hügel um Florenz
Das Städtchen
Fiesole befindet sich auf einem Hügel hinter Florenz und um es zu erreichen befährt man einige der faszinierendsten Panoramastraßen der toskanischen Hauptstadt.
Die ersten menschlichen Ansiedlungen gehen auf die Zeit der
Etrusker zurück, des mysteriösen Volkes, das von der heutigen Türkei aus nach Italien gelangte. Doch es war unter der Herrschaft Roms daß
Fiesole der wichtigste Ort der Gegend wurde, zumindest bis zum Aufstieg des nahen Florenz. Spuren aus dieser Zeit sind noch immer sichtbar: eine von ihnen ist das wundervolle
römische Theater, das dem Verlauf des Geländes folgend erbaut wurde.
Von der Renaissance an wählten viele adlige Familien diesen Hügel, um hier ihre
Landresidenzen zu erbauen. Heute kann man mehr als 30 Villen in
Fiesole zählen, edle Gebäude umgeben von grünen und gepflegten Gärten.
Es ist Ziel zahlreicher Touristen, und an den Wochenenden im Frühling und im Sommer auch der Florentiner, die hier hinaufkommen um ein Eis zu essen und das Panorama zu genießen.
Doch der von
Fiesole ist nicht der einzige Hügel, der sich um Florenz erhebt. Die gegenügerliegende Seite der Stadt wird nämlich von
Arcetri beschattet (in die Geschichte eingegangen als Ort, an den Galileo Galilei verbannt wurde),
Poggio Imperiale, wo sich eine der Villen von Florenz befindet, die in den Besitz der Medici übergegangen sind, und zuletzt
Bellosguardo, dessen Name (Schöner Ausblick) schon die Haupteigenschaft beschreibt.
Und wenn wir noch immer am Reiz einer
Villa auf den Hügeln von Florenz
zweifeln... erinnern wir uns daran, daß Enrico Caruso hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar zwei davon erwarb.
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