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Schriftsteller und Poeten in Florenz


Dante und Virgilio
Nach dem Untergang des Römischen Reiches war Latein für viele Jahrhunderte die offizielle Sprache auf den europäischen Gerichtshöfen sowie der Kirche. Die ersten Verse in der volkstümlichen Sprache Italienisch stammen aus dem 13. Jahrhundert. Toskanische Poeten verwendeten ihre Sprache um die höfliche Liebe und die Heldentaten Einzelner zu beschreiben. Der berühmteste Schriftsteller dieser Epoche war mit Sicherheit Dante Alighieri (1265-1321), aber wir dürfen nicht weitere wichtige Stilnovisten wie Lapo Gianni und Guido Cavalcanti vergessen. Unter den ersten Werken Dantes ist das „Vita Nova“, in dem es von der Liebe, die der Poet für Beatrice empfindet, handelt. Das wohl am meisten bekannte Werk Dantes ist die „Göttliche Komödie“, die der Dichter zwischen 1306 und 1321 schrieb. In diesem Werk schildert er seine Reise durch die Hölle, zum Fegefeuer, bis hin ins Paradies. Auf seinem Weg wird er zuerst von Virgilio und später von Beatrice begleitet. Die Hölle und das Paradies sind jeweils in Schichten unterteilt. Je näher man den tieferen Kreisen kommt, umso sündiger bzw. heiliger sind die gestorbenen Seelen. In der Hölle kann man einen gewissen Bezug zur politischen Persönlichkeiten von Florenz nicht leugnen. Dante wählte in seiner Komödie bewusst die volkstümliche Sprache, um eine Vielzahl von Personen damit zu erreichen und zu informieren. Dante starb im Exil in Ravenna im Jahre 1321, wo er bis heute begraben liegt. In der Basilica Santa Croce hat man ein Grabmal geschaffen, in dem noch Überreste des größten Poeten sich befinden. Die Stadt Ravenna bestreitet dies jedoch. In Florenz findet man hingegen noch viele Orte und Plätze an denen Dante den größten Teil seines Lebens verbracht hat.


   
 
 
         
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