Schriftsteller und Poeten in Florenz : Petraca und Boccaccio

Uffizi - Francesco Petrarca
Neben Dante gibt es noch zwei weitere Väter der italienischen Litteratur aus dem 14. Jahrhundert: Francesco Petrarca (1304-1374) und Giovani Boccaccio (1313-1375). Das wohl bekannteste Werk Petrarcas gilt der Gedichtzyklus „Canzoniere“, der als die bedeutendste nachantike Gedichtsammlung der europäischen Literatur gilt. Er umfasst 317 Sonette, 9 Sestinen, 7 Balladen und 4 Madrigale. In ihren Versen spricht er über seine Liebe zu Laura. An seinen Versen nahmen sich zahlreiche italienische wie ausländische Dichter ein Beispiel. Giovanni Boccaccio hingegen ist der Verfasser des „Decamerone“, einer Geschichtensammlung, die von zehn Personen erzählt, die in ein Landhaus in den Hügeln von Florenz geflüchtet sind, um der Pest, die Florenz im Jahre 1348 heimsuchte, zu entgehen.