Das Casentino-Tal - Grüne Oase der Geistigkeit in der Toskana
Das
Casentino, im oberen Arno-Tal, ist ein Land von Schlössern, romanischen Pfarrkirchen, Terrakotten im Stil der Della Robbia, dantiscehn und geistlichen Ortschaften.
Es handelt sich um eine
grüne Oase mitten in den Apenninen zwischen der Toskana und der Romagna, die an traditionellem Handwerk wie zum Beispiel Holzarbeit, Schmiedekunst, Steinbearbeitung, Verarbeitung des berhühmten "Casentino-Wollstoffes" reich ist; es ist ein Ganze von landschaftlichem Zauber und Werten, bei dem Menschheit und Natur noch harmonisch nebeneinander bestehen. Es kann zu Recht für eines der schönsten Täler in der Toskana gehalten werden.
Seine von den Bergketten von
Monte Falterona,
Pratomagno und
Alpe di Catenaia gekennzeichneten Grenzen machen es einem weiten Amphitheater ähnlich, in dessem Zentrum der
Arno strömt, der durch die Talsohle bis zur Ebene von Arezzo fließt und seinen Lauf in Richtung Florenz nimmt.
Das Casentino-Tal erstreckt sich insgesamt über etwa 700 km² mit einer Bevölkerung von 35.000 Einwohnern. Was die Verwaltung betrifft, sind die Gemeinden des Casentino von Norden nach Süden die folgenden: Stia, Pratovecchio, Montenignaio, Castel San Niccolò, Poppi, Ortignano Raggiolo, Bibbiena, Chiusi della Verna, Chitignano, Castel Focognano, Talla, Capolona e Subbiano.
Die Wasserfülle und die grünen Wälder sind immer wichtige Teile der casentinesischen Landschaft gewesen. Dank diesen Merkmalen der Natur wurde es zu einem der beliebtesten Orten für die Gründung von
Wallfahrtsorten und Einsiedeleien und zur selben Zeit diente das Casentino als Inspirationsquelle für Dichter und Gelehrten aus jedem Zeitalter.
Vom einsamen Wandern des göttlichen Dichters, zu den müßigen Aufenthalten von D`Annunzio bei den
Türmen von Romena kommt man zu den romantischen Touren der Reisenden aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert bis zu den «gequälten Pilgerfahrten» von Dino Campana.
Seit jeher gehen Friedensstimmung und innerer Andacht mit der zauberhaften Atmosphäre Hand in Hand, die noch bei
Schlößern, Wasserquellen und Bergen anwesend ist, die als Wächter einiger Ereignisse dienen, wobei Geschichte sich mit Mythos und Sage vermischt.
Diese Verknüpfung zwischen Mystizismus und Geheimnis, voll von
Religiosität und Aberglauben hat ihren Usprung in diesem Teil der Toskana.
Gestalten von Feen, Ungeheuern, Heiligen beleben eine reiche Sammlung von Anekdoten und Sagen aus dem «geschlossenen Tal».
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Casentino Sviluppo e Turismo