Landschaft von Florenz

Valdarno

Informationen für Urlaube in Florenz

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
     
 
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Valdarno Merkmale
 
Valdarno Rundfahrt
 
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Rundfahrt

Valdarno: Rundfahrt - Fahrten zur Entdeckung des Oberen Arnotales müssen zwangsläufig dem Verlauf des Flusses folgen, also ab den Toren von Arezzo bis zur Mündung der Sieve östlich von Florenz. Castiglion Fibocchi ist die erste Gemeinde nach Arezzo und liegt am rechten Arnoufer. In seiner Kirche S. Pietro a Pezzano ist ein interessantes Fresko der Aretiner Schule vom XIV. Jahrhundert mit der Darstellung der Verkündigung zu sehen. Laterina kann in seiner Umgebung noch die typischen Pächterhäuser mit Portikus, Loggia und aufgesetztem Türmchen, „Taubenschlag" genannt, aufweisen. Deren Schema soli Großherzog Leopold von Lothringen am Ende des XVIII. Jahrhunderts vorgegeben haben, weshalb man sie ,Leopoldine` nennt. In Terranuova Bracciolini, dem Geburtsort des Humanisten Poggio Bracciolini, sollte man die Kirche San Biagio ai Mori besuchen, denn dort gibt es Fresken aus dem XIV. und XV. Jahrhundert zu bewundern. Loro Ciuffenna hat einige Kilometer vom Ortskern entfernt als Kleinod inmitten der wunderschönen Landschaft des Valdarno die Pieve San Pietro a Gropina aufzuweisen. Es handelt sich um ein herrliches Beispiel romanischer Architektur aus dem XI. Jahrhundert und gehört zu den künstlerisch wertvollsten Kirchen der Diözese von Arezzo. Der befestigte Ort Castelfranco di Sopra besitzt noch fast ganz seinen Mauerkranz. Man sollte auf dem Wege nach Pian di Scö die ehemalige Abtei San Salvatore a Soffena, die im XIV. Jahrhundert von den Vallombrosanermönchen erbaut wurde, aufsuchen. Im Inneren der Klosterkirche befinden sich sehenswerte Fresken aus dem XV. Jahrhundert, darunter einige von Giovanni di Ser Giovanni. Dieser Bruder von Masaccio wurde auch Lo Scheggia genannt, In Pian di Scö ist eine der Muttergottes geweihte romanische Pieve aus dem XII. Jahrhundert mit Kapitellen feinster Ausarbeitung und einem Fresko von Paolo Schiavo vom XVI. Jahrhundert zu sehen. Kurz außerhalb des Ortskerns befindet sich Poggio alla Regina. Wo sich vorher die Burg der Grafen Guidi erhob, hat man kürzlich mit Erfolg Ausgrabungen vorgenommen. Ab Pergine Valdarno geht die Fahrt auf der linken Uferseite weiter. Dieser befestigte Ort im Ambratal ist herrlich in Weinberge und Olivenhaine eingebettet. Bucine liegt am Beginn des Ambratales und weist viele Burgen, darunter die beachtlichen von Montebenichi und Cennina, auf, daneben Kirchen und Klöster, wie die Pieve von Galatrona mit einem schönen Taufbecken von Luca della Robbia, und die Badia a Ruoti, eine Gründung der Camaldolesi-Mönche vom XI. Jahrhundert, mit einer Altartafel Marienkrönung (XV. Jh.) von Neri di Bicci. Montevarchi besitzt moderne Bauten, aber auch beachtliche Palazzi und Villen im Jugendstil, darunter die Villa Masini. Von großem Interesse ist auch das Museum der sakralen Kunst. In Cavriglia lohnt sich ein Halt bei der Pieve San Pancrazio. Sie ist das einzige Beispiel einer romanischen Landkirche mit zwei Apsiden, die wahrscheinlich an der Wende vom XI. zum XII. Jahrhundert erbaut wurde. San Giovanni Valdarno kennt man als Geburtsort von Masaccio. In der Kirche San Lorenzo befinden sich Fresken von dessen Bruder aus dem XV. Jahrhundert. Das Museum der Basilika Santa Maria delle Grazie beherbergt eine Verkündigung von Beato Angelico. Arnolfo di Cambio, dem das Städtchen wahrscheinlich auch seine Gesamtanlage verdankt, ist der Architekt des Rathauses. Ebenfalls auf der linken Uferseite liegt Figline Valdarno, der Geburtsort des Philosophen und Humanisten Marsilio Ficino. Es handelt sich hier um die erste Gemeinde im Oberen Valdarno, die zur Provinz Florenz gehört. Bei einem Spaziergang erkennt man noch gut die regelmäßige Planimetrie der von Florenz aus dem Boden gestampften Wehrsiedlungen. Dabei kann man auch die Altartafeln des sog. Meisters von Figline aus dem XIV Jahrhundert in der Kollegiatskirche Santa Maria und im angeschlossenen Museum für sakrale Kunst anschauen. Kurz außerhalb des Wohnbereichs liegt die Pieve San Romolo a Gaville, ein typisches Beispiel für den romanischen Baustil des Xll./Xlll. Jahrhunderts. Incisa in Valdarno liegt an einer Stelle, wo sich der Fluss tief in den Felsen eingeschnitten hat, und daher sein Name ,Incisa`. Außer anderen sehenswerten Objekten gibt es hier in der Kirche Sant`Alessandro noch Reste eines Polyptychons von Andrea di Giusto (XV.Jh.) und die einstigen Häuser der Familie von Francesco Petrarca, der hier nach seiner Geburt in Arezzo seine frühe Kindheit verlebte. Neben dem Oratorium des Kruzifixes (XlV.Jh.) wurde kürzlich ein Museum sakraler Kunst eingerichtet, u.a. mit einer Muttergottes mit dem Jesuskind des Meisters von Barberino. Rignano sull`Arno schließt das obere Arnotal mit einer Reihe von reizvollen Schlössern und Bauernhäusern ab. Unter diesen sticht die herrliche Villa Torre a Cona aus dem XVIII. Jahrhundert mit ihrem italienischen Garten hervor. Suggestiv sind auch das Castello Volognano und die Reste der Burg von Castellonchio. Zu den hervorstechendsten Kirchen gehört die dreischiffige, mit Apsiden ausgestattete Pieve San Leolino (X./Xl. Jh.). Der Stadtpark von Fönte Santa, ein Waldgebiet in der Nähe von San Donato in Collina, ist für den Naturschutz sehr wichtig .... Valdarno ( Apt - Florenz )


   
 
 
         
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