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Landschaft von Florenz
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Mugello
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Informationen für Urlaube in Florenz
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Das Tal von Mugello - Barberino di Mugello - Borgo S.Lorenzo
Das Tal von Mugello
Kommt man aus Florenz, gelangt man zur ersten Gemeinde des Mugello Vaglia. Der Demidoff-Park im Ortsteil Pratolino mit seinen künstlichen Grotten, Statuen und dem riesigen Koloss des ,Appenin\ den Giambologna schuf, ist bezaubernd. Ganz
in der Nähe liegt oben auf einem Hügel mit einem herrlichen Blick über das Tal das Kloster Montesenario. Die sieben Gründer des Ordens der Mariendiener haben es im XIII. Jahrhundert als Einsiedelei erbaut. Wenn man wieder zurück auf der Staatsstraße SS 65, der Via Bolognese, hinab fährt, gelangt man nach San Piero a Sieve. Es wurde wichtig durch seine Lage an der Poststraße, die bis zum XVIII. Jahrhundert die einzige Verbindung zwischen Florenz und Bologna bildete. Durch den Ortskern mit seinen
charakteristischen engen Gäßchen gelangt man bis hinauf zur Festung San Martino, die Buontalenti für Cosimo I. de` Medici anlegte. Ein weiteres Medici-Gebäude ist die Trebbio-Burg von Michelozzo, die sich zwischen uralten Zypressen erhebt. In San Piero befinden sich zwei altehrwürdige religiöse Gebäude: Die Pieve San Pietro im Zentrum und das Kloster Bosco ai Frati mit einem wunderschönen Holzkruzifix von Donatello. Man fährt durch Wälder, die wegen ihrer Steinpilze gerühmt werden, und entlang des Bilancino-Sees, wo man Wassersport treiben kann, was in dieser Gegend bis vor kurzem sehr ungewöhnlich gewesen wäre.
So erreicht man Barberino di Mugello, ein modernes Produktionszentrum, wo man aber trotzdem auf zahlreiche Zeugnisse aus der Vergangenheit trifft. Dazu gehören das Rathaus, die Medici-Loggen, die in einen Landsitz umgewandelte Burg, die Abtei Santa Maria in Vigesimo, die Pieve San Michele in Montecuccoli, die Pieve San Giovanni in Petroio, die Villa ,der Masken`, die gerade wieder restauriert wird. Das wichtigste Gebäude in dieser Gegend ist
die Landvilla Cafaggiolo, die Cosimo de` Medici d.Ä. 1451 von Michelozzo umgestalten ließ.
Scarperia wurde 1306 von der Republik Florenz als Bollwerk gegen die Feuda Herrschaft der Ubaldini völlig neu angelegt. Der Ort ist seit mehr als fünf Jahrhundert wegen seiner geschmiedeten Schneidewerkzeuge berühmt. Noch immer stellen einige Betriebe diese Messer her und geben die Geheimnisse ihres alten Handwerks weiter. Der Vikars- oder
Statthalterpalast trägt an seiner Vorderseite zahlreiche Wappen und beherbergt ein Museum zur Tradition dieses Ortes. Auf der gegenüber liegenden Seite des Platzes steht die Kirche der Heiligen Jakobus und Philippus mit ihrer neugotischer Steinfassade. In der Umgegend befindet sich eines der wichtigsten sakralen Gebäude des Mugello, die spätromanische Pieve Sant`Agata, deren Dachstuhl direkt auf den Pfeilern aufruht.
Auch wegen seiner zentralen Lage ist der Hauptort des Mugello Borgo San Lorenzo, der rund um die gleichnamige romanische Kirche entstand. Ein Bummel durch die charakteristischen Gäßchen mit ihren Geschäften ist durchaus reizvoll. In der Villa Pecori-Giraldi ist auch das Museum der Manufaktur Chini untergebracht. Hier sind Einrichtungsgegenstände und Dekorstücke im Jugendstil der aus dem Mugello stammenden Künstlerfamilie
ausgestellt, die im Tal viele Zeugnisse hoher künstlerischer Qualität hinterlassen hat, ausgestellt. In die schöne Landschaft eingebettet findet man rund um Borgo San Lorenzo weitere wichtige religiöse Gebäude, darunter die sehenswerte Pieve San Cresci in Vaicava und in Richtung Ronta die Pieve San Giovanni Maggiore mit ihrem achteckigen Kirchturm. In der Nähe von Grezzano sind im Museum des Erci-Hauses zahlreiche Gegenstände zur Lebensweise der Halbpacht zusammengetragen,
während man in der alten Faini-Mühle, die immer noch in Betrieb ist, die Geschichte des Mahlens dokumentiert bekommt. Die letzte Gemeinde des Tales ist Vicchio mit einer Landschaft, die absolut die schönste in der ganzen Gegend ist. Von hier stammen viele berühmte Künstler, so auch Giotto (in Vespignano gibt es in seinem Geburtshaus eine Dauerausstellung über sein Werk) und Fra Angelico, dem das Museum für sakrale Kunst und Volksglauben gewidmet ist. Ein „klassischer" Spaziergang nicht nur für die Einheimischen verläuft um den Montelleri-See beim Dorf. Das Gebiet ist besonders reich an Villen, Oratorien und Kirchen. Hier sei die Pieve San Cassiano in Padule aus dem Jahre Tausend erwähnt.
.... ` Mugello ` ( Apt Florenz )
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