Landschaft von Florenz

Florentiner Bergland

Informationen für Urlaube in Florenz

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
     
 
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Florentiner Bergland
 
Merkmale
 
Rundfahrt
 
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Rundfahrt

Florentiner Bergland, Rundfahrt - Dieses an Natur- und Kunstschätzen so reiche Gebiet kann man am besten entdecken, wenn man dem Lauf der Flüsse Comano und Sieve von den Falteronabergen

Reggello
aus folgt und dann wieder die Hänge, die das Sievetal mit dem Pratomagno und Oberen Arnotal verbinden, hinauffährt. Auf diese Weise gelangt man zu allen sieben Orten, die zur ,Berggemeinschaft der Montagna Fiorentina` gehören. San Godenzo liegt an erhöhter Stelle mit weitem Panorama mitten zwischen Esskastanienwäldern. Es wurde berühmt durch den Kampf zwischen den ins Exil geworfenen Ghibellinen und den Weißen Guelfen, der hier 1302 stattfand und an dem auch Dante teilnahm. Die ca. 1029 gegründete Abtei San Gaudenzio ist dem Einsiedler geweiht, der hier in frühchristlicher Zeit gelebt haben soll, und besitzt u.a. eine Franciabigio zugeschriebene Verkündigung. Das Umland von San Godenzo ist landschaftlich wunderschön. Das Dorf Castagno d`Andrea, wo der berühmte Renaissance-Maler Andrea del Castagno geboren wurde, bildet das Zugangstor zum Nationalpark der Wälder des Casentino, des Monte Falterona und von Campigna. Londa befindet sich im schmalen Talgrund der Moscia und ist über die Staatsstraße SS 556, die vom Sievetal nach Stia und zum Casentino führt, erreichbar. Der kleine Ort aus dem Mittelalter liegt wie eingezwängt zwischen zwei Bachläufen und besitzt einige alte Häuser und eine schöne zweibogige Steinbrücke über den Rincine-Bach. Ein kleiner künstlicher See wird während der warmen Jahreszeit gerne aufgesucht. In seiner Umgebung sollte man nicht an den romanischen Landkirchen San Leolino a Monti und Sant`Elena a Rincine vorbei fahren. Das Städtchen rühmt sich seiner Pfirsiche .Regina di Londa1. Dieser späten weißen Sorte ist eine kleine, aber interessante gastronomische Veranstaltung im September gewidmet. Auch von Londa aus kann man den weiter oben erwähnten Nationalpark erreichen. Dicomano entstand im XIII. Jahrhundert als Marktflecken um eine später zerstörte Burg und ist im Frühjahr immer noch Sitz einer traditionellen Landwirtschaftsmesse. Im Ortskern gibt es schöne Bogengänge aus dem XVII. Jahrhundert und das klassizistische Oratorium Sant`Onofrio. In seiner Umgebung sollte man sich die romanische Pieve Santa Maria, die Kirche und das ehemalige Kloster San Giovanni Battista a Sandetole vom Beginn des XVIII. Jahrhunderts und die Ausgrabungen von Frascole ansehen. Hier fand man die Überreste eines Mauerrings, wohl vom III. Jahrhundert v.Chr. Rufina ist in der ganzen Welt für seine guten Weine bekannt. Auch eine der zahlreichen Weinstraßen der Toskana trägt den Namen dieser Gemeinde, nämlich die des Chianti Rufina und Pomino, die durch herrliche Weinberge verläuft und dem Auf und Nieder der Hügel des Sievetals folgt. Die Chiantiweine Rufina und Pomino sind zwei Spitzenqualitäten. So wichtig ist der Wein für dieses Gebiet, dass ihm in der schönen Villa Poggio Reale ein interessantes Museum zu den hiesigen Rebsorten und Lagen gewidmet wurde. Die Gemeinde hat zwar ein ziemlich modernes Aussehen, aber ihre Umgebung bietet außer einer wunderschönen Hügellandschaft auch einige interessante historische Gebäude, z.B. die romanische Pieve San Bartolomeo in Pomino, die Kirche Santa Maria in Falgano aus dem XIII. Jahrhundert und die Renaissance-Villa Palagio, auch Castello di Pomino genannt. Pontassieve ist der Hauptort des Sievetals und entstand im XIII. Jahrhundert in der Nähe der Mündung der Sieve in den Arno. Von dieser typischen, von Florenz damals völlig neu angelegten Stadt haben sich noch die Tore aus dem XIV. Jahrhundert, durch die man nach Florenz, Arezzo und Filicaia gelangt, und Spuren der Umfassungsmauern erhalten. Die Brücke über die Sieve (daher der Name .Pontassieve1), auch Medici-Brücke genannt, die in ihrer heutigen Form auf das späte XVI. Jahrhundert zurück geht, ist schon viel älteren Ursprungs. Der Ort bietet heute den Anblick einer typischen toskanischen Stadt, die von der Landwirtschaft geprägt wird, während "sein Umland viele Bauwerke aus dem Mittelalter und der Renaissance besitzt, so die romanischen Landkirchen San Giovanni Battista in Remole, die von Sieci und San Martino in Lobaco; das mittelalterliche Castello del Trebbio in der Nähe von Santa Brigida und der ebenfalls mittelalterliche Montebonello-Turm auf der Seite des Sievetals, wo an der Grenze zum Gebiet von Rufina die Abhänge des Monte Giovi verlaufen; das romanische Kloster Rosano und das Heiligtum der Madonna del Sasso aus dem XVII. Jahrhundert. An den Hängen des Pratomagno liegt auf einem steilen Felsvorsprung über dem Vicano-Bach Pelago mit seinem reizenden historischen Zentrum. Es wird bereichert durch eine kleine, aber bedeutende Sammlung von sakraler Kunst neben der Pieve San Clemente, besitzt aber auch ein wunderschönes Umland mit sanft geschwungenen Hügeln, die Weinberge und Olivenhaine tragen. Einige Ansiedlungen haben bereits Bergcharakter und sind von dichtem Wald umgeben, so die Dörfer Tosi und Raggioli. Zum Gemeindebereich gehört auch der Consuma-Pass, das Tor zum Casentino. Unter den Baudenkmälern der Gegend ragt die Pieve Santa Margherita in Tosina, wo man ein schönes Triptychon von Mariotto di Nardo Thronende Muttergottes mit dem Jesuskind und Heiligen finden kann, heraus. Die Burgen Nipozzano und Ristonchi sind uralten Ursprungs, die Villa Altomena stammt aus der Spätrenaissance und das pittoreske Schloss Ferrano ist pseudo-mittelalterlich. Reggello liegt auf den Ausläufern des Pratomagno-Massivs und besitzt auf seinem Gebiet Stellen von großer Natur- und Kunstschönheit. Dazu gehört als erstes die Vallombrosa-Abtei inmitten dichter Buchen-, Esskastanien- und Fichtenwälder, die das imposante Klostergebäude aus dem XVI. Jahrhundert wie einen Mantel einhüllen, und die kleinen im Wald verstreuten Gedenkkapellen, die man auf angenehmen Wanderungen erreichen kann. Die Gegend ist auch mit romanischen Kirchengebäuden inmitten der Olivenhaine bestückt. Dazu gehören die Pieve in Pitiana, die Kirche San Donato in Fronzano und die Pieve Sant`Agata in Arfoli, aber auch die herrliche Pieve San Pietro a Cascia kurz vor Reggello mit ihrem kleinen, aber sehenswerten Masaccio-Museum zur sakralen Kunst. Dort ist die Hauptattraktion das San-Giovenale-Triptychon, das erste bekannte Werk Masaccios im Kircheninnern. An der Ausgrabungsstätte Poggio alla Regina auf dem Kamm des Pratomagno, wo man einen weiten Blick genießt, sind noch Reste einer mittelalterlichen Burg zu erkennen. .... Florentiner Bergland ( Apt - Florenz )


   
 
 
         
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