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Landschaft von Florenz
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Gebiet Empoli und Valdelsa:Fahrt Entland dem Elsafluss
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Informationen für Urlaube in Florenz
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Informationen über Empoli und Valdelsa
Fahrt Entland dem Elsafluss -
Es wechselt jetzt die Richtung, und man fährt von Norden nach Süden die Elsa flussaufwärts. Castelfiorentino entspricht der früheren Burg Timignano und befand sich an einer Straßenkreuzung in der Nähe einer Elsabrücke. Die Pieve Sant`lppolito beherrscht die Stadt, während sich weiter unten die Backstein-Kirche San Francesco erhebt. Das religiöse Zentrum des Ortes ist das Heiligtum der Santa Verdiana, eine Barockkirche mit einem Freskenzyklus zum Leben der Heiligen in ihrem Inneren. Daneben liegt das Museum sakraler Kunst wo Gemälde vom XIII. bis zum XVI. Jahrhundert ausgestellt sind, darunter das
Cimabue zugeschriebene Meisterwerk Muttergottes mit dem Jesuskind. Im städtischen Kunstmuseum befinden sich dagegen die aus zwei Tabernakeln der Umgegend abgelösten Fresken von Benozzo Gozzoli mit dem Thema der Jungfrau Maria. Südwestlich von Castelfiorentino gelangt man nach Montaione, das in einer Hügeilandschaft zwischen den Flüßchen Elsa und Egola liegt. Sein Zentrum trug im zweiten Weltkrieg Schäden davon, aber sie wurden behoben, und der Palazzo Pretorio vom XIV. Jahrhundert ist jetzt Sitz des städtischen Museums mit einer interessanten archäologischen Abteilung. Sehr bekannt ist der Ortsteil San Vivaldo mit dem Heiligen Berg, der von Frä Tommaso da Firenze angelegt wurde. In siebzehn Kapellen, an denen man bis 1515 arbeitete, stellen bunt glasierte Terrakotten die heiligen Stätten von Jerusalem nach. In der Nähe befindet sich das Franziskanerkloster mit der Kirche, die der Himmelfahrtskönigin und Franz von Assisi geweiht ist. Im ehemaligen Heuschober des Klosters zeigt eine Dauerausteilung das Besondere an diesem Ort auf. Nicht weit von Montaione entfernt und in
zentraler Lage für die mittelalterliche Frankenstraße und die Verbindung nach Volterra erhebt sich Gambassi Terme. Der Ort ist wegen seiner Heilguellen, die besonders für die Verdauungswege angezeigt sind, sehr bekannt. Früher war sein Name auch mit der Glasherstellung verbunden, und die aus-Gambassi stammenden Glasbläser waren während der Renaissance in ganz Italien gefragt. Durch Grabungen fand man alte Brennöfen, während man in einer Dauerausstellung Beispiele für die im Laufe der Jahrhunderte gefertigten Objekte bewundern kann. In der Nähe von Gambassi liegt die Pieve Santa Maria a Chianni an der früheren Frankenstraße, ein damals wichtiger Anlaufort und ein architektonisches Juwel im Stil der Romanik von Lucca und Pisa. Fährt man wieder näher zum Elsafluss, sieht man das hoch gelegene Certaldo, dessen moderner Teil sich heute unten in der Ebene ausdehnt, aber dessen alter Kern sich zwischen den beiden Toren gut erhalten hat. Außer den unverputzten Häusern lenken das Rathaus mit den Familienwappen an seiner Fassade, einige Turmhäuser und das zu besichtigende Haus von Giovanni Boccaccio die Blicke auf sich. Die Kirche Santi Jacopo e Filippo, bei der die Selige Giulia ihre letzten Lebensjahre verbrachte, stammt aus dem XII. Jahrhundert. Jetzt befindet sich das Museum für sakrale Kunst darin und weist Gemälde, Goldschmiedekunst, Lampen, die hauptsächlich aus der Mutterkirche San Lazzaro in Lucardo stammen, und ein Holzkruzifix aus dem XIII. Jahrhundert auf. Beim Vikarspalast steht die Kirche San Tommaso mit einem Fresko, das Benozzo Gozzoli ursprünglich für das sog. Tabernakel der Hingerichteten, das sich an der Frankenstraße befand, gemalt hatte. Montespertoli bildet die Wasserscheide zwischen den Tälern der Elsa und Pesa und blickt bereits auf das Gebiet des Chianti. Nach dieser Gemeinde ist auch eine Weinstraße benannt, an der entlang man zwei DOCG-Qualitäten produziert, den Chianti Montespertoli und den Chianti Colli Fiorentini (= der Hügel von Florenz). Der erste Ortskern entstand um die Pieve San Piero in Mercato, die heute Sitz des Museums für sakrale Kunst ist, wo man Gemälde, liturgische Gewänder und Silber aus den Landkirchen aufbewahrt. Das wertvollste Werk diese Sammlung ist eine Muttergottes mit dem Jesuskind von Filippo Lippi. Im Gebiet von Montespertoli ragen auch interessante Burgen auf, wie z.B. das Castello Montegufoni (jetzt Agriturismo) der Familie Acciaioli, das von Poppiano der Familie Guicciardini und das Castello Lucardo, das zu den ältesten zählt und wo man auch die Kirche San Martino e San Giusto a Lucardo besichtigen kann. In ihrem Innern befindet sich ein schönes Gemälde von Raffaello Botticini.
.. Gebiet Empoli und Valdelsa ( Apt - Florenz )
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