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Landschaft von Florenz
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Gebiet Empoli und Valdelsa:Fahrt dem Arno Entlang
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Informationen für Urlaube in Florenz
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Informationen über Empoli und Valdelsa
Fahrt dem Arno Entlang -
Die nachstehende, in Kurzfassung beschriebene Rundfahrt, die alle elf Orte des Gebiets umfaßt, hat als einziges Kriterium den Verlauf des Arnoflusses für das Gebiet um Empoli und das der Elsa für ihr Tal Valdelsa. Folgt man dem Arno von Florenz aus, erreicht man als erste Stadt Montelupo Fiorentino . Sie entwickelte sich ursprünglich aus einer Burg, die von der Republik Florenz im Jahre 1204 erobert wurde. Montelupo ist bekannt für seine Keramikproduktion, die ihren Höhepunkt zwischen dem XV. und XVI. Jahrhundert während der Florentiner Renaissance hatte. Die Geschichte dieses blühenden Kunsthandwerks wird im Museum für Archäologie und Keramik nachvollzogen. Es ist eines der wichtigsten Besichtigungsziele, zusammen mit der Prioratskirche San Lorenzo aus dem XIII. Jahrhundert, einer von Botticelli gemalten Altartafel in der Kirche San Giovanni
Evangelista und der Medici-Villa `Ambrogiana`, die man nur von außen ansehen kann.
An der rechten Uferseite des Arno findet man die Gemeinde Capraia e Limite. Capraia war eine Burg der Pistoieser am Arno und gehörte ab 1142 der Adelsfamilie Alberti. Man erkennt noch seine typische Anlage als mittelalterliches Wehrdorf. Der Ortsteil Limite ging als Flusshafen und Feudalbesitz der Stadt Pistoia im XIV. Jahrhundert an Florenz über. Sein etruskischer Ursprung wurde durch die Ausgrabungen am Montereggi-Hügel bestätigt. Das Gebiet von Capraia und Limite
umfaßt die südlichen Abhänge der Montalbano-Berge, wo sich die Villa Bibbiani und der von Cosirno Ridolfi angelegte Romantische Park befinden. Entlang den Hängen des Montalbano erreicht man Vinci, das von Hügeln mit Weinbergen und Olivenhainen eingerahmt wird. Das Städtchen ist vor allem als Geburtsort von Leonardo, dessen angenommenes Geburtshaus in Anchiano besichtigt werden kann, bekannt. Oben in der Festung ist das Leonardo-Museum untergebracht, wo man zahlreiche Modelle zu seinen Erfindungen, die auf der Grundlage seiner Zeichnungen gebaut wurden, bewundern kann. In den früheren Weinkellern der Burg befindet sich dagegen das .Museo Ideale Leonardo da Vinci (Idealmuseum). Einen Zugewinn bildet das riesige Bronzepferö. das die Bildhauerin Nina Akamu an Hand der
Originalzeichnungen des Genies gestaltet und dem Ort Vinci geschenkt hat. Einen Besuch verdient auch die romanische Pieve San Giovanni Battista in Sant`Ansano in Greti.
Cerreto Guidi liegt wieder näher am Arno in einer lieblichen Hügellandschaft und wurde berühmt durch seine Medici-Villa, die 1564 auf den Ruinen einer Guidi-Zwingburg errichtet wurde. Zwei Buontalenti zugeschriebene Rampen führen zu ihr hoch, wo man auch das Medici-Museum und daneben die Pieve San Leonardo findet. Darin steht ein Taufbecken aus glasierter Terrakotta, das Giovanni della Robbia zugeschrieben wird, und Gemälde aus dem XVI. Jahrhundert.
Über dem nördlichen flachen Sumpfgebiet und in der Nähe der Bonfigiio-Brücke über den Arno liegt Fucecchio auf der
,Salamartano` genannten Anhöhe. Sie bietet einen schönen Blick über das Arnotal und läßt die Kollegiatskirche, die Abtei San Salvatore und den Palazzo Montanelli Della Volta hervortreten. Von der alten Salamartana-Burg sieht man noch die Türme, und in der Nähe kann man sich den Palazzo Corsini und einen großen Park im Besitz der Gemeinde ansehen. Der .Padule` von Fucecchio ist eine große Sumpffläche mit bedeutender Flora und Fauna. Dieses Naturschutzgebiet wird von einem Forschungs- und Dokumentationszentrum geleitet.
Der Hauptort dieses weiten Gebietes ist das zentral am Arno gelegene und bereits im
VIII. Jahrhundert bezeugte Empoli . das sich aber erst nach 1119 so richtig um c 5 Kollegiatskirche SanfAndrea am heutiger Platz Farinata degli Uberti entwickelte. Zu dieser Kirche mit ihrer schönen romanische`" Fassade aus weißen und grüner, Marmorinkrustationen gehört eines der
ältesten kirchlichen Museen der Toskana. Im Erdgeschoss stechen ein Tuafbecken von Bernardo Rossellino und ein Christus-Fresko von Masolino hervor, während die Pinakothek im 1. Stock bedeutende Gemälde vom XIV. bis zum XVI. Jahrhundert zeigt. Am Platz steht ebenfalls der Ghibeilinenpalast, der jetzt das Stadtmuseum für Paläontologie beherbergt. Die 1367 begonnene Kirche Santo Stefano und das Augustinerkloster aus dem XVI. Jahrhundert sind wegen ihrer wertvollen Fresken einen Besuch wert. Man kann im Ort auch das Geburtshaus des Komponisten Ferruccio Busoni besichtigen. Aus Pontorme unweit von Empoli stammt der eigenwillige Renaissance-Maler Pontormo. In diesem Ort hängen in der alten Michaelskirche zwei seiner außergewöhnlichen Werke, und zwar die ca. 1519 gemalten Tafeln mit Johannes dem Evangelisten und dem Erzengel Michael .. Gebiet Empoli und Valdelsa ( Apt - Florenz )
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