Romanische Bauten in Florenz

Das Baptisterium von Florenz
Nach langen Jahrhunderten des Verfalls erholte sich die wirtschaftliche Lage in Florenz und seine Einwohner wendeten sich erneut der Kunst zu und begannen öffentliche Gebäude zu bauen.
Die Romanik breitete sich vom nördlichen Italien her zu Beginn des 12. Jahrhunderts in Richtung Süden hin aus. Die Kennzeichen der romanischen Bauten (vor allem Kirchen) sind vor allem, dass an den Außenfassaden dekorative Elemente fehlen, während das Innere fast vollständig mit Fresken und Mosaike ausgekleidet ist.
Charakteristisches Merkmal der romanischen Bauweise in der Toskana ist die zweifärbige Fassade aus Marmor, meist in weiß und grün gehalten. Gebäude in dieser Ausführung findet man neben Florenz heute auch noch in Pisa, Pistoia und Lucca.
Das Baptisterium von Florenz, das dem Hl. Johannes geweiht ist, stellt eines der wichtigsten Beispiele romanischer Bauten dar. Forschungen ergaben, dass das Baptisterium auf Überresten eines prächtigen römischen Hauses aus dem 5. Jahrhundert errichtet wurde. Die heutige Form sowie die Gestaltung der zweifärbigen Außenfassade geht jedoch auf Änderungen im 11.-12. Jahrhundert zurück, die es zu einem der Meisterwerke der toskanischen Romanik gemacht haben.
Ein weiteres wichtiges Beispiel romanischer Architektur findet man in der Kirche von San Miniato al Monte. Diese Kirche steht in einem der ältesten Viertel von Florenz und ihr Baubeginn geht auf das Jahr 1013 zurück